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Wie läuft die Behandlung ab?

Vorbereitende Maßnahmen

Im Beratungsgespräch werden zunächst individuelle Wünsche und Gegebenheiten geklärt. Nach der vorbereitenden Analyse des Gebisses (Modellanalyse) werden die Zähne professionell gereinigt. Zudem wird das Gebiss geröntgt, um sicherzugehen, dass die Zähne im Innern gesund sind. Bei Zahnverfärbungen erfolgt zunächst eine Farbanalyse der benachbarten Zähne, um später ein einheitliches Zahnbild zu erhalten. Bei Bedarf oder auf Wunsch können alle Zähne vorab durch ein Bleaching aufgehellt werden.

Farbabstimmung

Herstellung der Veneers

Die Behandlung gliedert sich meist in mehrere Schritte. Zunächst werden die betreffenden Zähne lokal betäubt und etwa 0,3 bis 0,7 Millimeter der Oberfläche abgeschliffen.

Bei der üblicheren indirekten Methode („Labside“) wird von den vorbehandelten Zähnen ein Abdruck („Abformung“) genommen. Daraus wird ein Modell aus Gips und Wachs („Wax-up“) erstellt, das dem Erproben verschiedener Möglichkeiten dient. Anschließend werden die Veneers im Dentallabor hergestellt („Labside“). In der Zwischenzeit trägt der Patient provisorische Kunststoffschalen. Nach der Herstellung im Labor werden die fertigen Keramikschalen mit einem speziellen Kunststoffkleber auf den äußeren Zahnoberflächen befestigt.

Bei der direkten Methode („Chairside“) werden die Keramikschalen vom Zahnarzt in einer einzigen Sitzung angefertigt und anschließend angebracht.

Einsetzen der Veneers

Zuvor überprüfen wir die adäquate Farb- und Formqualität der Verblendschalen. Das Veneer wird vor dem Einsetzen mit Wasserdampf gesäubert, seine Innenseite mit Säure behandelt, mit Wasser gereinigt und anschließend mit einem speziellen Klebstoff versehen.

Zahn mit Veneer

Um die Zähne trocken zu legen, werden sie unter Umständen mit einem medizinischem Latextuch umspannt, dem so genannten Kofferdam. Die Zähne werden einige Sekunden mit phosphorhaltiger Säure behandelt und anschließend mit Wasser gespült. Die vorbereitete Zahnoberfläche wird nun ebenfalls mit einer dünnen Klebstoffschicht bedeckt. Dabei werden die Nachbarzähne durch dünne Streifen vor dem Kontakt mit dem Kompositkleber geschützt. Der Kleber härtet erst durch Beleuchtung mit einer besonderen Lampe aus, so dass das wir das Veneer korrekt positionieren können.

Normalerweise werden mehrere Veneers jeweils separat angebracht. Vor allem die Zwischenräume zwischen den Nachbarzähnen müssen frei von Resten des Kompositklebers sein, damit die Veneers nicht aneinander kleben und Spannungen vermieden werden.

Abschließende Maßnahmen / Check

Die Veneers werden abschließend gereinigt und poliert. Schließlich wird noch überprüft, ob der Patient ohne Kontaktprobleme zusammenbeißen kann und kein Spannungsgefühl auftritt. Der passgenaue Halt des Veneers wird nach etwa ein bis zwei Wochen noch einmal überprüft.