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Kinderzahnheilkunde

Von Anfang an sollten Kinder an regelmäßige Zahnarztbesuche gewöhnt werden. So entwickeln sie in der Regel von vornherein keine Angst und gehen entspannt in die Vorsorgeuntersuchungen. Wir sind der Meinung: Vorsorge beginnt mit dem ersten Milchzahn!

Aus diesem Grund fühlen wir uns der Kinderzahnheilkunde besonders verpflichtet, gehen zum Wohle unserer jungen Patienten äußerst kindgerecht vor und bieten ihnen viele Extras.

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Die Kinderzahnheilkunde in unserer Praxis

Zu den individualprophylaktischen Leistungen (kurz IP-Leistungen) für Kinder zählen unter anderem die Erstellung des Mundhygienestatus, Zahnputztrainings mit Zahnbürste und Zahnpflegehilfsmitteln, die Fluoridierung der Zähne und die Fissurenversiegelung. Die einzelnen Leistungen sind nach Alter des Kindes gestaffelt.

Haben Sie Fragen zu den IP-Leistungen? Sprechen Sie uns einfach an!

Besondere Fachkompetenz

Ihre Zahnärztin Ute Niemeyer hat das Curriculum Kinderzahnheilkunde absolviert und ist somit für die Behandlung unserer kleinen Patienten besonders qualifiziert.

Sind bei Kindern die bleibenden Backen- und Mahlzähne herausgewachsen, ist es sinnvoll, sie direkt vor Karies zu schützen. Wir reinigen die feinen Nischen auf den Kauflächen der Zähne (Fissuren) und verschließen sie danach mit einem zahnfarbenen, haltbaren Kunststoff. Dies bietet nicht nur eine gute Vorsorge vor Karies, sondern erleichtert Ihrem Kind darüber hinaus die tägliche Zahnpflege.

Bei der MIH (Molaren-Inzisiven-Hypominerilisation) fehlen dem Zahnschmelz wichtige Anteile an Kalzium und Phosphat. Betroffen sind meist die Backenzähne des Milchzahn- oder bleibenden Gebisses sowie bleibende Schneidezähne.

Liegt eine solche Unterversorgung vor, kann der Zahnschmelz seine Aufgabe – nämlich die Zähne vor Karies zu schützen – nur unzureichend erfüllen. Außerdem sind betroffene Zähne druckempfindlich und deutlich sensibler gegenüber Hitze- und Kältereizen. Kinder meiden daher oftmals das Zähneputzen, da es für sie unangenehm ist.

Aufgrund des erhöhten Kariesrisikos bei der MIH sind Vorsorgeuntersuchungen alle drei Monate und Prophylaxemaßnahmen besonders wichtig.

Sollte einmal eine Behandlung mit lokaler Betäubung notwendig sein, macht ein Anästhesie-Spray oder -Gel die Stelle für der Spritze unempfindlich – Ihr Kind wird den „Pieks“ gar nicht bemerken.

Wenn ein Milchzahn so stark zerstört ist, dass er mit einer Füllung nicht mehr aufgebaut werden kann, raten wir unter Umständen zu einer Kinderkrone. Dies kann z. B. nach einem Unfall, bei dem ein großer Teil des Zahnes abgebrochen ist, oder nach Abschluss einer Wurzelkanalbehandlung der Fall sein.

Kinderkronen sind konfektionierte Kronen, die entweder silberfarben oder mit weißem Kunststoff verblendet sein können.

Die Struktur der Milchzähne ist schwächer als die der bleibenden Zähne. Daher können Kariesbakterien viel schneller das Zahnmark (den „Zahnnerv“) erreichen. Auch durch einen Unfall kann der Zahn so stark beschädigt werden, dass das Zahnmark abstirbt.

Ein solcher Milchzahn muss in jedem Fall behandelt werden. Sonst können Bakterien bis zum bleibenden Zahn, der bereits als Keim im Kiefer steckt, vordringen und ihn schädigen. Zudem haben die Milchzähne eine wichtige Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne.

Daher führen wir Wurzelkanalbehandlungen auch bei Milchzähnen durch, sofern sich ihr Erhalt noch lohnt.

Bei fehlenden Milchzähnen kann eine spezielle kleine Zahnspange anpasst werden. Sie stimuliert das Kieferwachstum und ersetzt die entsprechenden Milchzähne. Gleichzeitig dient sie als Platzhalter für die kommenden, bleibenden Zähne.

Der Vorteil: Zahnfehlstellungen im bleibenden Gebiss, die durch frühzeitigen Milchzahnverlust verursacht werden, könnten so meist vermieden werden.

Mehr über Kinderzähne, ihre Pflege und Entwicklung erfahren Sie in der Infowelt.